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German Government Prepares to Acquire 25% Stake in Franco‑German Tank Maker KNDS
Acquisition

German Government Prepares to Acquire 25% Stake in Franco‑German Tank Maker KNDS

Handelsblatt (DE)
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•February 17, 2026
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KNDS

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Why It Matters

A German blocking minority secures national control over a strategic weapons platform and stabilises the Franco‑German partnership, shaping future defence procurement and industry consolidation across Europe.

Key Takeaways

  • •Germany targets 25.1% blocking minority in KNDS
  • •Stake secures influence over Leopard 2 tank program
  • •KNDS valued around €20 billion ahead of summer IPO
  • •French state retains 50% ownership, preserving bilateral balance
  • •Government decision due February; delays could jeopardize listing

Pulse Analysis

Europe’s defence landscape is undergoing a strategic realignment, and Germany’s move to secure a blocking minority in KNDS underscores Berlin’s intent to protect critical military capabilities. The Leopard 2 main battle tank, a cornerstone of NATO’s ground forces, remains a high‑value asset, and German oversight can ensure continuity of production, upgrades, and export licensing. By holding a decisive share, Berlin can influence long‑term roadmap decisions, safeguarding domestic supply chains while reinforcing its role in collective security arrangements.

Financially, the KNDS transaction places the consortium at an estimated €20 billion valuation, positioning it among the continent’s largest defence IPOs. Investment banks such as BofA, Deutsche Bank, Goldman Sachs, and Societe Generale are lining up to manage the offering, which is expected to float roughly 25 % of shares in the first half of the year. The dual‑listing strategy in Frankfurt and Paris aims to attract a broad investor base, mirroring the successful debut of the Czech CSG group earlier this year. Compared with Berlin’s prior 25.1 % stake in Hensoldt, the KNDS stake signals a pattern of state‑backed capital injections to stabilize high‑tech defence firms facing rising R&D costs.

Politically, the deal reflects a delicate balance between French and German state interests that dates back to the Airbus‑era joint ventures. While France already controls half of KNDS, a German minority ensures parity and mitigates the risk of unilateral strategic shifts. The February decision deadline adds urgency, as any delay could disrupt the IPO timetable and weaken Berlin’s negotiating leverage. Ultimately, the investment may set a precedent for future cross‑border defence consolidations, reinforcing a unified European industrial base capable of meeting both national and alliance‑wide security demands.

Deal Summary

The German federal government is preparing to purchase at least 25.1% of shares in KNDS, the Franco‑German tank manufacturer, to secure a blocking minority ahead of its planned IPO. Valued at roughly €20 billion, the deal would give Germany a say in the Leopard 2 producer, though the exact timing and structure remain unclear.

Article

Source: Handelsblatt (DE)

Berlin, Paris. Der Einstieg des Bundes beim französisch‑deutschen Panzerbauer KNDS rückt laut Insidern in greifbare Nähe. Die Bundesregierung bereite den Kauf von mindestens 25,1 Prozent der Anteile vor, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit diesem Paket käme der deutsche Staat auf eine Sperrminorität und könnte – wie Frankreich schon bisher – wichtige Entscheidungen bei dem „Leopard 2“-Hersteller beeinflussen. Ob der Bund die Anteile noch vor dem Börsengang direkt von den deutschen Mitgesellschaftern kauft, bei der für den Sommer geplanten Emission als Ankerinvestor auftritt oder erst danach zuschlägt, sei dabei noch unklar.

Die Bewertung von KNDS wird derzeit auf rund 20 Milliarden Euro veranschlagt. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagte, die Gespräche liefen: „Es ist wichtig, dass die deutschen Interessen gewahrt bleiben.“ KNDS und das französische Finanzministerium wollten sich nicht dazu äußern.

Es geht darum, auch nach dem Börsengang ein Gleichgewicht zwischen deutschen und französischen Aktionären zu erhalten – ähnlich wie bei der Fusion von Aerospatiale und Dasa zu EADS (heute Airbus) vor 25 Jahren. KNDS ist aus dem Münchner Panzerbauer Krauss‑Maffei Wegmann (KMW) und dem französischen Konkurrenten Nexter entstanden. Der Name steht für KMW + Nexter Defense Systems.

Jeweils 50 Prozent der Anteile liegen beim französischen Staat und der Unternehmer‑Dynastie um die Familien Bode/Braunbehrens, denen KMW gehörte. Letztere hat signalisiert, aus KNDS aussteigen zu wollen. Die Gesellschafter scheuen den wachsenden Kapitalbedarf bei KNDS im Zuge der Expansion und den Staatseinfluss bei einer Konsolidierung der Branche in Europa.

Eine Grundsatzentscheidung aus Berlin muss Insidern zufolge noch im Februar fallen, damit der Zeitplan für den Börsengang nicht ins Wanken gerät. In der Bundesregierung ist der Einstieg bei KNDS aber nicht unumstritten, wie einer der Insider sagte. Verteidigungsminister Boris Pistorius, der bereits im Sommer ein Interesse öffentlich signalisiert hatte, kämpfe stark darum, andere Mitglieder der Koalition bremsten. KNDS‑Chef Jean‑Paul Alary hatte im September Gespräche mit der deutschen Regierung über eine Sperrminorität bestätigt.

Börsengang könnte noch in erster Jahreshälfte kommen

Es wäre nicht die erste Beteiligung des Bundes an einem Rüstungskonzern: Auch bei dem Radar‑ und Sensor‑Spezialisten Hensoldt hatte sich der Staat kurz nach dem Börsengang 2020 über die Förderbank KfW mit 25,1 Prozent beteiligt. Er hatte sich bereits vorher eine Kaufoption vom damaligen Hensoldt‑Großaktionär KKR gesichert.

Wenn KNDS beim Börsengang wie erwartet rund 25 Prozent der Aktien an den Markt bringt, könnte sich das Gleichgewicht zwischen Frankreich und den deutschen Eigentümern bei 37,5 Prozent einpendeln. Das Unternehmen fasst ein Doppel‑Listing in Frankfurt und Paris ins Auge. Insidern zufolge soll die Emission noch vor der Sommerpause über die Bühne gehen – wenn die erwarteten Signale aus der Bundesregierung rechtzeitig kommen.

Organisiert wird der Börsengang von den Investmentbanken Bank of America, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Societe Generale; als Berater hatte KNDS vorher Lazard eingeschaltet.

Der tschechische Rüstungskonzern Czechoslovak Group (CSG) hatte im Januar ein fulminantes Börsendebüt in Amsterdam gefeiert. Der Kurs der CSG‑Aktie schnellte am ersten Handelstag um bis zu 32 Prozent nach oben; inzwischen liegt er immer noch vier Euro über dem Ausgabepreis von 25 Euro.

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